Umweltschutz
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friends without borders e.V. unterstützt den Bau einer Solaranlage

Strom von der Sonne spielt bisher in Ghana bei der Elektrizitätsversorgung nur eine geringe Rolle. Mit einem Erneuerbare-Energien-Gesetz und Einspeisetarifen nach deutschem Vorbild möchte nun jedoch die Regierung des westafrikanischen Staates den Markt für Solarstrom und andere regenerative Energien voranbringen.

Solardach  Solarlampe  Energiesparlame
Die Nutzung von erneuerbaren Energien steckt noch in den Kinderschuhen 


Bis zu 3000 Stunden jährlich scheint in Ghana die Sonne. Die tägliche solare Einstrahlung beträgt mit 4 kWh/m2 bis 6 kWh/m2, mehr als doppelt so viel wie in Deutschland. Doch die Solarstromnutzung fristet bisher ein Schattendasein. Derzeit sind in dem 25 Mio. Einwohner zählenden Land, das eine Fläche von 238 537 km2 hat (etwa die Größe Rumäniens), Photovoltaikanlagen mit einer Nennleistung von gerade 5 MW installiert. Das entspricht weniger als 0,01 % der Stromversorgung. Bisher hemmen hohe Anlagenpreise, eine geringe Kaufkraft der Mehrheit der Bevölkerung, hohe Bankzinsen sowie mangelndes Know-how die Entwicklung eines Solarstrommarktes in dem afrikanischen Land.

Eine Solaranlage auf dem Dach der Schule oder dem neu errichtetem Kindergarten in Mafi Dadaboe könnte ein Vorbildprojekt in der Ortschaft sein, um mehr Bewohner dazu animieren, diese Energiequelle zu nutzen.